Farina ..

.. nennt man die Bemehlung, die wir insbesondere auf den Blättern und teilweise auch auf den Blüten vieler Aurikeln finden und die ihnen einen besonders edlen Touch verleiht. Tatsächlich wird dieses „Mehl“ durch winzige Härchen gebildet und ist daher sehr empfindlich. Schon eine unvorsichtige Berührung oder ein Wassertropfen kann die gleichmäßige Schicht zerstören. Aber keine Sorge: Schaden nimmt die Pflanze selbst dadurch nicht. Ich gönne meinen Pflanzen daher mit gutem Gewissen im Sommerquartier (also nach der Hauptblüh- und Ausstellungszeit) durchaus auch mal eine Abkühlung durch einen sanften Sommerregen. Wichtig ist aber auch insofern, dass kein Wasser auf den Blättern oder im Topf stehenbleibt, da sonst die Gefahr besteht, dass die Pflanze zu faulen beginnt.

 

aktuelles

Willkommene Abkühlung – jedenfalls aus Aurikel-Sicht ;) .. nach den ersten heißen Tagen im Juni haben frischer Wind und Regenfälle in den letzten Tagen angenehm kühle und feuchte Luft gebracht: eine kleine Erholungspause für die Aurikel.

 

Dumm nur, dass sie gerade in die Siebenschläfer-Zeit gefallen sind. Sollte sich diese Bauernregel bewahrheiten, dann müssen wir für die kommenden Wochen wohl eher Ideen für einen guten Regen- als für den üblichen Sonnenschutz sammeln.

Die Erntezeit beginnt: Etwas früher als üblich reifen die diesjährigen Aurikel-Samen heran. Die prallen „seedpods“ sehen nicht nur hübsch aus, sie enthalten auch eine wahre Wundertüte, aus der ganz überraschend neue Aurikel-Sorten heranwachsen können.

Hier (Bild oben)  ist noch etwas Zeit, den Samen ausreifen zu lassen ..

.. wenn sich die Samenkapseln jedoch von grün zu hellbraun gefärbt haben, spätestens aber, wenn sie sich – wie im unteren Bild – in der Mitte leicht öffnen, dann ist es Zeit, die frischen Samen zu ernten.

Da Aurikel Kaltkeimer sind, empfiehlt es sich, mit der Aussaat noch ein wenig zu warten und die Samen in der Zwischenzeit im Kühlschrank aufzubewahren.