Farina ..

.. nennt man die Bemehlung, die wir insbesondere auf den Blättern und teilweise auch auf den Blüten vieler Aurikeln finden und die ihnen einen besonders edlen Touch verleiht. Tatsächlich wird dieses „Mehl“ durch winzige Härchen gebildet und ist daher sehr empfindlich. Schon eine unvorsichtige Berührung oder ein Wassertropfen kann die gleichmäßige Schicht zerstören. Aber keine Sorge: Schaden nimmt die Pflanze selbst dadurch nicht. Ich gönne meinen Pflanzen daher mit gutem Gewissen im Sommerquartier (also nach der Hauptblüh- und Ausstellungszeit) durchaus auch mal eine Abkühlung durch einen sanften Sommerregen. Wichtig ist aber auch insofern, dass kein Wasser auf den Blättern oder im Topf stehenbleibt, da sonst die Gefahr besteht, dass die Pflanze zu faulen beginnt.

 

aktuelles

Die Erntezeit beginnt: Etwas früher als üblich reifen nun die diesjährigen Aurikel-Samen heran. Die prallen "seedpods" sehen nicht nur hübsch aus, sie enthalten auch eine wahre Wundertüte an Samen, aus der ganz überraschend neue Aurikel-Sorten heranwachsen können.

Wenn sich die Samenkapseln von grün zu hellbraun färben, spätestens aber, wenn sie sich – wie im Bild – in der Mitte leicht öffnen, dann ist es Zeit, die frischen Samen zu ernten.

Da Aurikel Kaltkeimer sind, empfiehlt es sich, mit der Aussaat noch ein wenig zu warten und die Samen in der Zwischenzeit im Kühlschrank aufzubewahren.

SONNENSCHUTZ .. wird weiterhin ganz groß geschrieben! Für die kommenden Tage sind für einige Regionen bis zu 40 Grad angekündigt. Ein luftiges Plätzchen unter einem schattigen Baum mit ausladendem Blätterdach oder einem möglichst nach Norden gewandten Vordach ist daher mehr als Willkommen. Zusätzlich kann man mit Sprühnebel aus der feinsten Düse des Gartenschlauchs für etwas Abkühlung sorgen.