kleine Pflegetipps .. gar keine Hexerei!

 

Aurikel zu kultivieren, soll Freude machen.

 

Damit es so bleibt, versuche ich hier einige Tipps und Tricks zusammenzustellen, die sich in meinem Garten bewährt haben. Sie haben daher zwar keine Allgemein-gültigkeit, können aber hoffentlich zumindest als kleine Orientierung dienen.

 

Und falls dennoch etwas schiefgeht: Bitte nicht entmutigen lassen! Fehler sind dazu da, Erfahrungen zu machen und daraus zu lernen. Und Verluste haben selbst die größten und erfahrensten Sammler und Züchter zu beklagen. Mitunter liegt der Verlust auch noch nicht einmal an einem Pflegefehler, sondern einfach nur daran, dass die Zeit einer Pflanze um war. Denn Aurikel sind zwar mehrjährig, aber haben selbst unter optimalen Bedingungen keineswegs das ewige Leben. Deshalb ist es empfehlenswert (und ergibt sich beim Umtopfen/Teilen vieler Pflanzen von ganz allein), frühzeitig gesunde Ableger abzunehmen, um stets vitalen Ersatz vorrätig zu haben.

 

Darüber hinaus nutzen einige Sammler die Möglichkeit der sogenannten „spiegelnden Sammlungen“ bzw. des „Twinnings“, besitzen also im Wesentlichen die gleichen Pflanzensorten und können sich so gegenseitig mit dem einen oder anderen verlorenen Ableger aushelfen.

 

 

 

 

 

 

  

 

 



aktuelles

Auch wenn es einige meiner Mutterpflanzen offenbar nicht wahrhaben wollen und nach wie vor blühen bzw. Knospen ansetzen ..

.. der Winter steht vor der Tür. Vielerorts gibt es inzwischen schon die ersten Nachtfröste. Die großen Sommer-Blätter vergilben nun rasch. Wenn diese glasig bzw. matschig wirken, wird es höchste Zeit, sie - ebenso wie vertrocknete oder erfrorene Blätter - vorsichtig von der Pflanze zu entfernen, um Fäulnis und Schimmelbefall vorzubeugen.

 

Tipp: Einfacher geht es, wenn man die Blätter bereits entfernt, wenn diese gerade gelb geworden sind, aber noch eine feste Blattstruktur haben.

Nach dem Ausputzen bleiben dann oft nur die kompakten, inneren Blattrosetten zurück. Diese scheinen über einen natürlichen Frostschutz zu verfügen und überstehen so selbst eisige Temperaturen ohne nennenswerte Schäden.