kleine Pflegetipps .. gar keine Hexerei!

 

Aurikel zu kultivieren, soll Freude machen.

 

Damit es so bleibt, versuche ich hier einige Tipps und Tricks zusammenzustellen, die sich in meinem Garten bewährt haben. Sie haben daher zwar keine Allgemein-gültigkeit, können aber hoffentlich zumindest als kleine Orientierung dienen.

 

Und falls dennoch etwas schiefgeht: Bitte nicht entmutigen lassen! Fehler sind dazu da, Erfahrungen zu machen und daraus zu lernen. Und Verluste haben selbst die größten und erfahrensten Sammler und Züchter zu beklagen. Mitunter liegt der Verlust auch noch nicht einmal an einem Pflegefehler, sondern einfach nur daran, dass die Zeit einer Pflanze um war. Denn Aurikel sind zwar mehrjährig, aber haben selbst unter optimalen Bedingungen keineswegs das ewige Leben. Deshalb ist es empfehlenswert (und ergibt sich beim Umtopfen/Teilen vieler Pflanzen von ganz allein), frühzeitig gesunde Ableger abzunehmen, um stets vitalen Ersatz vorrätig zu haben.

 

Darüber hinaus nutzen einige Sammler die Möglichkeit der sogenannten „spiegelnden Sammlungen“ bzw. des „Twinnings“, besitzen also im Wesentlichen die gleichen Pflanzensorten und können sich so gegenseitig mit dem einen oder anderen verlorenen Ableger aushelfen.

 

 

 

 

 

 

  

 

 



aktuelles

Der August .. hält zwar noch immer sommerliche Tagestemperaturen bereit, in den Nächten sinkt das Thermometer jedoch in aller Regel schon wieder deutlich unter 20 Grad.  

 

Gute Bedingungen also, das bei mir längst fällige Pikieren der diesjährigen Sämlinge zu erledigen.

Trotz einer geräumigen Aussaat wurde es in den Anzuchtschalen nur langsam zu eng.
Die größten Sämlinge bekamen sogleich eigene 7-8cm-Töpfchen.
Aber kein Grund für Komplexe: nicht alle Sämlinge sind gleich groß und entwickelt. Die Kleineren setzte ich in Jungpflanzen-Trays, wo sie schnell aufholen werden.