Erde

Beim Thema Pflanzerde sind sich nahezu alle Aurikelfans einig: Es gibt keine allgemeingültige Mischung, sondern jede/r Sammler/in entwickelt mit der Zeit ihr/sein eigenes, ganz persönliches Erfolgssubstrat.

 

Aber natürlich gibt es gewisse Grundregeln. Die Erde sollte locker und luft- bzw. wasserdurchlässig sein und möglichst auch bleiben, was sich z.B. durch das Untermischen von Perlite-Krümeln oder feinem Blähton erreichen lässt. Diese Zusätze haben gleichzeitig die Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die zugegebene Menge auch Einfluss auf die Gießmenge bzw. -häufigkeit hat. Als Grundsubstrat schwören viele auf gut abgelagerten/zersetzten Kompost, der jedoch nicht zu viele Nährstoffe enthalten sollte. Erforderlichenfalls kann man diesen mit ein paar Handvoll Kies buchstäblich "abmagern".

 

Ich selbst verwende unseren "hausgemachten" Kompost, der dank Gartenabfällen und großzügig mit hineinwandernder sandiger Gartenerde eher mager und leicht ist. Um ihn ein bisschen aufzupeppen und die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen, mische ich ihm im Verhältnis von etwa 3:1 noch Kokossubstrat und ein paar Handvoll Perlite oder Blähton bei.

aktuelles

.. der Winter steht vor der Tür. Vielerorts hat es nun schon die ersten (Nacht-)Fröste gegeben.

 

Die großen Sommer-Blätter vergilben nun rasch. Solange sie stabil sind, ist das kein Problem und stellt allenfalls eine gewisse ästhetische Irritation dar.

 

Haltet jedoch unbedingt die Augen nach glasig bzw. matschig wirkenden Blättern offen! Diese sollten - ebenso wie vertrocknete oder erfrorene Blätter - vorsichtig von der Pflanze entfernt werden, um Fäulnis und Schimmelbefall vorzubeugen.

Nach dem Ausputzen bleiben dann oft nur die kompakten, inneren Blattrosetten zurück. Diese scheinen über einen natürlichen Frostschutz zu verfügen und überstehen so selbst eisige Temperaturen ohne nennenswerte Schäden.

 

Um zusätzlich für genügend Frischluft zu sorgen, bleiben Tür bzw. Dachfenster meiner Häuschen bei trockenem Wetter weit offen.

 

Gegossen wird jetzt nur noch ganz sporadisch und bitte auch nur dann, wenn die Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt liegen.