Erde

Beim Thema Pflanzerde sind sich nahezu alle Aurikelfans einig: Es gibt keine allgemeingültige Mischung, sondern jede/r Sammler/in entwickelt mit der Zeit ihr/sein eigenes, ganz persönliches Erfolgssubstrat.

 

Aber natürlich gibt es gewisse Grundregeln. Die Erde sollte locker und luft- bzw. wasserdurchlässig sein und möglichst auch bleiben, was sich z.B. durch das Untermischen von Perlite-Krümeln oder feinem Blähton erreichen lässt. Diese Zusätze haben gleichzeitig die Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die zugegebene Menge auch Einfluss auf die Gießmenge bzw. -häufigkeit hat. Als Grundsubstrat schwören viele auf gut abgelagerten/zersetzten Kompost, der jedoch nicht zu viele Nährstoffe enthalten sollte. Erforderlichenfalls kann man diesen mit ein paar Handvoll Kies buchstäblich "abmagern".

 

Ich selbst verwende unseren "hausgemachten" Kompost, der dank Gartenabfällen und großzügig mit hineinwandernder sandiger Gartenerde eher mager und leicht ist. Um ihn ein bisschen aufzupeppen und die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen, mische ich ihm im Verhältnis von etwa 3:1 noch Kokossubstrat und ein paar Handvoll Perlite oder Blähton bei.

aktuelles

Der August .. hält zwar noch immer sommerliche Tagestemperaturen bereit, in den Nächten sinkt das Thermometer jedoch in aller Regel schon wieder deutlich unter 20 Grad.  

 

Gute Bedingungen also, das bei mir längst fällige Pikieren der diesjährigen Sämlinge zu erledigen.

Trotz einer geräumigen Aussaat wurde es in den Anzuchtschalen nur langsam zu eng.
Die größten Sämlinge bekamen sogleich eigene 7-8cm-Töpfchen.
Aber kein Grund für Komplexe: nicht alle Sämlinge sind gleich groß und entwickelt. Die Kleineren setzte ich in Jungpflanzen-Trays, wo sie schnell aufholen werden.