Erde

Beim Thema Pflanzerde sind sich nahezu alle Aurikelfans einig: Es gibt keine allgemeingültige Mischung, sondern jede/r Sammler/in entwickelt mit der Zeit ihr/sein eigenes, ganz persönliches Erfolgssubstrat.

 

Aber natürlich gibt es gewisse Grundregeln. Die Erde sollte locker und luft- bzw. wasserdurchlässig sein und möglichst auch bleiben, was sich z.B. durch das Untermischen von Perlite-Krümeln oder feinem Blähton erreichen lässt. Diese Zusätze haben gleichzeitig die Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die zugegebene Menge auch Einfluss auf die Gießmenge bzw. -häufigkeit hat. Als Grundsubstrat schwören viele auf gut abgelagerten/zersetzten Kompost, der jedoch nicht zu viele Nährstoffe enthalten sollte. Erforderlichenfalls kann man diesen mit ein paar Handvoll Kies buchstäblich "abmagern".

 

Ich selbst verwende unseren "hausgemachten" Kompost, der dank Gartenabfällen und großzügig mit hineinwandernder sandiger Gartenerde eher mager und leicht ist. Um ihn ein bisschen aufzupeppen und die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen, mische ich ihm im Verhältnis von etwa 3:1 noch Kokossubstrat und ein paar Handvoll Perlite oder Blähton bei.

aktuelles

Nun verabschiedet sich der Sommer ganz langsam .. auch wenn wir tagsüber noch vielerorts einen sonnigen Altweibersommer genießen können, künden die deutlich kühleren Nächte schon vom bevorstehenden Herbst. Jetzt beginnt für die Aurikel noch einmal eine kleine Wachstumsphase: die großen, oft hitzegeplagten Sommerblätter vergilben und werden durch kompakte Blattrosetten abgelöst. Einige Pflanzen werden zudem mit einer kleinen aber feinen Nachblüte begeistern ..

.. frisch ausgeputzt machen die Blattrosetten von Blue Chip, Conservative und Co. wieder eine gute Figur.

Wer dieses Jahr noch Umtopfen bzw. Teilen möchte, kann und sollte dies in den kommenden Wochen erledigen. So haben die Pflanzen noch genügend Zeit, sich neu zu etablieren und Kräfte vor der Winterruhe zu sammeln.

.. die neu getopften Ableger und Mutterpflanzen stehen ihnen jedoch in kaum etwas nach.