Erde

Beim Thema Pflanzerde sind sich nahezu alle Aurikelfans einig: Es gibt keine allgemeingültige Mischung, sondern jede/r Sammler/in entwickelt mit der Zeit ihr/sein eigenes, ganz persönliches Erfolgssubstrat.

 

Aber natürlich gibt es gewisse Grundregeln. Die Erde sollte locker und luft- bzw. wasserdurchlässig sein und möglichst auch bleiben, was sich z.B. durch das Untermischen von Perlite-Krümeln oder feinem Blähton erreichen lässt. Diese Zusätze haben gleichzeitig die Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die zugegebene Menge auch Einfluss auf die Gießmenge bzw. -häufigkeit hat. Als Grundsubstrat schwören viele auf gut abgelagerten/zersetzten Kompost, der jedoch nicht zu viele Nährstoffe enthalten sollte. Erforderlichenfalls kann man diesen mit ein paar Handvoll Kies buchstäblich "abmagern".

 

Ich selbst verwende unseren "hausgemachten" Kompost, der dank Gartenabfällen und großzügig mit hineinwandernder sandiger Gartenerde eher mager und leicht ist. Um ihn ein bisschen aufzupeppen und die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen, mische ich ihm im Verhältnis von etwa 3:1 noch Kokossubstrat und ein paar Handvoll Perlite oder Blähton bei.

aktuelles

SONNENSCHUTZ .. wird jetzt ganz groß geschrieben! Die Sonne erreicht nun bald ihren höchsten Stand und auch die bereits hochsommerlichen Temperaturen verursachen bei unseren Schützlingen regelrechten Hitzestress. Ein luftiges Plätzchen unter einem schattigen Baum mit ausladendem Blätterdach oder einem möglichst nach Norden gewandten Vordach sowie gelegentlicher Sprühnebel aus der feinsten Düse des Gartenschlauches (am Besten abends oder ganz zeitig am Morgen) ist daher mehr als willkommen.

 

.. meine luftigen Sommerresidenzen unter der großen Pappel sind nahezu "ausgebucht" .. hier verbringen die robusteren Topfbewohner luftig und beschattet die "gefährlichste" Jahreszeit,
Die etwas empfindlicheren Sorten, vor allem die einfarbigen und gerandeten Show-Aurikel, sind unter das Vordach in unserem kühlen Innenhof umgezogen.