Erde

Beim Thema Pflanzerde sind sich nahezu alle Aurikelfans einig: Es gibt keine allgemeingültige Mischung, sondern jede/r Sammler/in entwickelt mit der Zeit ihr/sein eigenes, ganz persönliches Erfolgssubstrat.

 

Aber natürlich gibt es gewisse Grundregeln. Die Erde sollte locker und luft- bzw. wasserdurchlässig sein und möglichst auch bleiben, was sich z.B. durch das Untermischen von Perlite-Krümeln oder feinem Blähton erreichen lässt. Diese Zusätze haben gleichzeitig die Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die zugegebene Menge auch Einfluss auf die Gießmenge bzw. -häufigkeit hat. Als Grundsubstrat schwören viele auf gut abgelagerten/zersetzten Kompost, der jedoch nicht zu viele Nährstoffe enthalten sollte. Erforderlichenfalls kann man diesen mit ein paar Handvoll Kies buchstäblich "abmagern".

 

Ich selbst verwende unseren "hausgemachten" Kompost, der dank Gartenabfällen und großzügig mit hineinwandernder sandiger Gartenerde eher mager und leicht ist. Um ihn ein bisschen aufzupeppen und die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen, mische ich ihm im Verhältnis von etwa 3:1 noch Kokossubstrat und ein paar Handvoll Perlite oder Blähton bei.

aktuelles

Es wird Herbst .. auch wenn wir tagsüber noch vielerorts einen sonnigen Altweibersommer genießen können, künden die deutlich kühleren Nächte vom beginnenden Herbst. Jetzt beginnt für die Aurikel noch einmal eine kleine Wachstumsphase: die großen Sommerblätter vergilben und werden durch kompakte Blattrosetten abgelöst. Einige Pflanzen begeistern zudem mit einer kleinen aber feinen Nachblüte ..

Einige "Traumtänzer"- und "Theophanu"-Ableger, Borders in blauen Schattierungen ..
.. sowie "Sternwanderer MB" beginnen mit der Herbstblüte.

Wer bislang noch nicht mit dem jährlichen Umtopfen bzw. Teilen fertig ist, sollte dies bis Ende September erledigen. So haben die Pflanzen noch einige Wochen Zeit, sich neu zu etablieren und Kräfte vor der Winterruhe zu sammeln. 

 

Auch die diesjährigen Sämlinge sollten spätestens jetzt pikiert werden und ihre eigenen Töpfchen bekommen, damit sie kompakte Wurzelballen ausbilden können.