Erde

Beim Thema Pflanzerde sind sich nahezu alle Aurikelfans einig: Es gibt keine allgemeingültige Mischung, sondern jede/r Sammler/in entwickelt mit der Zeit ihr/sein eigenes, ganz persönliches Erfolgssubstrat.

 

Aber natürlich gibt es gewisse Grundregeln. Die Erde sollte locker und luft- bzw. wasserdurchlässig sein und möglichst auch bleiben, was sich z.B. durch das Untermischen von Perlite-Krümeln oder feinem Blähton erreichen lässt. Diese Zusätze haben gleichzeitig die Fähigkeit, Wasser zu speichern, so dass die zugegebene Menge auch Einfluss auf die Gießmenge bzw. -häufigkeit hat. Als Grundsubstrat schwören viele auf gut abgelagerten/zersetzten Kompost, der jedoch nicht zu viele Nährstoffe enthalten sollte. Erforderlichenfalls kann man diesen mit ein paar Handvoll Kies buchstäblich "abmagern".

 

Ich selbst verwende unseren "hausgemachten" Kompost, der dank Gartenabfällen und großzügig mit hineinwandernder sandiger Gartenerde eher mager und leicht ist. Um ihn ein bisschen aufzupeppen und die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen, mische ich ihm im Verhältnis von etwa 3:1 noch Kokossubstrat und ein paar Handvoll Perlite oder Blähton bei.

aktuelles

Juhu .. der Vorfrühling ist da!

Blühende Schneeglöckchen und Hasel sind ein untrügliches Zeichen – und läuten damit auch den Beginn der Wachstumszeit unserer Aurikel ein.

Wer genau hinschaut, entdeckt bereits neue frisch-grüne Blätter sowie hier und da sogar die ersten Knospen-Kügelchen ..

Solange die Temperaturen deutlich über den Gefrierpunkt liegen, können (und sollten) die bislang eher trocken gehaltenen Topf-Bewohnern nun auch wieder gegossen werden .. aber bitte noch nicht übermütig werden ;) 

Wer seine Aurikel im Kaltgewächshaus untergebracht hat, sollte außerdem für gute Durchlüftung sorgen, damit sich das Häuschen nicht zu stark aufheizt und Blätter und Knospen nicht zu schnell wachsen. So bleiben sie kompakt und kräftig und widerstehen auch etwaigen Frösten (die ja immer noch mal wiederkommen können).